18.07.2014

Zweierlei Flammkuchen


Flammkuchen sind für mich so ein richtiges Zuhause-Essen. Sobald mir der herrliche Duft dieser knusprigen Köstlichkeit in die Nase steigt, fühle ich mich wieder wie zwölf und bin so lange wuselig, bis ich zumindest einen davon probiert habe. Kein Wunder also, dass ich der Meinung bin, meine Mutter wäre die beste Flammkuchen-Köchin der Welt dass meine Mutter die beste Flammkuchen-Köchin der Welt ist. Hier ihr fantastisches Rezept:

Zweierlei Flammkuchen
Zutaten
  • 21 g frische Germ (1 Würfel)
  • 1 TL Zucker
  • 600 g Mehl
  • 6 EL Olivenöl
  • 250 g Sauerrahm
  • 150 g Crème fraîche
  • etwas Salz
  • etwas weißer Pfeffer
  • 2 grüne Spitzpaprika
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 große Handvoll Kapern
  • 100 g Backofenschinken (feine Scheiben)
  • 2 kleine Gläser Sardellen
  • getrocknete italienische Kräuter
  • etwas geriebenen Käse
  • 1 Handvoll gewürfelter Zwiebel
Zubereitung
  1. Um die Vorteig-Prozedur zu ersparen, die Germ zerbröseln und mit dem Zucker verrühren, bis sie flüssig geworden ist.
  2. Das Mehl mit dem Salz, dem Olivenöl und 300 ml warmem Wasser in eine Schüssel geben.
  3. Die angerührte, flüssige Germ hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen lassen.
  5. Den Sauerrahm und die Crème fraîche verrühren, mit Salz, Pfeffer und getrockneten italienischen Kräutern würzen.
  6. Den Teig noch einmal kurz durchkneten, in 6 Stücke teilen und oval ausrollen.
  7. Ein Viertel der Creme auf die Flammkuchen streichen.
  8. Den Schinken in klein schneiden.
  9. Die Hälfte der Flammkuchen mit Zwiebelwürfeln, Schinken und Paprika belegen, die andere Hälfte mit Sardellen und Kapern.
  10. Auf alle Flammkuchen etwas geriebenen Käse streuen und auf einem, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech verteilen bei 225 Grad Celsius (Umluft) etwa 10 Minuten backen.

26.06.2014

So schmeckt der Sommer!



Nach etlichen Monaten intensiver und kräftezehrender Arbeitszeit bin ich nun endlich im Urlaub angelangt. Zwar bin ich schon seit letztem Freitag zu Hause, mich so richtig entspannen konnte ich jedoch erst gestern. Ich brauche einfach immer ein wenig Zeit, um mich zu sammeln und mein System runterzufahren, außerdem war ich in den letzten Tagen sehr viel unterwegs und nächste Woche steht ebenfalls einiges auf dem Plan.

Bis auf die Tatsache, dass ich morgens nicht meine Bahnen im Freibad drehen kann, freue ich mich insgeheim ja schon ein bisschen über ein paar angenehme Tage mit soliden 22 Grad und leichtem Wind. Ich zähle eben einfach nicht zur 40-Grad-im-Schatten-Fraktion. Das bedeutet aber nicht, dass ich den Sommer nicht mag! Es ist eben einfach etwas völlig anderes die warmen Tage im Jahr zu Hause zu verbringen, als verschwitzt auf dem Weg zur Arbeit. Auf der Terrasse lassen sich auch ein paar Grad mehr ganz wunderbar aushalten. Vor allem mit frischem Obst und Mineralwasser.

Als meine liebe Kollegin A. mir diese Torte das erste Mal gezeigt hat, war es Liebe auf den ersten Blick und ich musste sie unbedingt ausprobieren. Da ich vergessen hatte, sie nach der Quelle zu fragen, musste ich zwar eine kleine Weile nach dem Originalrezept suchen, aber ich denke ich habe den Ursprung dieser tollen Idee gefunden. "Watermelon And Peach Fresh Fruitcake" von "Not Without Salt". Ans Rezept gehalten habe ich mich nicht wirklich, sondern als Zutaten einfach das Obst verwendet, das ich zu Hause hatte.

Die "Torte" ist sehr einfach nachzumachen, und wie ich finde, eine tolle Alternative zu reichhaltigen Torten - besonders im Sommer. Ich habe die Pfirsiche übrigens durch Marillen ersetzt!

Leichte Sommertorte

  • Melone
  • Marillen
  • Johannisbeeren
  • Heidelbeeren
  • Himbeeren

Ich habe einfach mithilfe eines Bierglases Kreise aus der Melone ausgestochen, sie mit Marillenspalten belegt, geschichtet und mit Johannisbeeren, Heidelbeeren und einer kleinen Kerze dekoriert. Etwas Minze hätte mir sowohl optisch auch als geschmacklich sehr gut gefallen, leider hatte ich aber keine zur Hand!

23.05.2014

'Es wird mit Recht ein guter Braten, gerechnet zu den guten Taten'










Mitte Mai habe ich spontan mit ein paar Bildern vom ersten Outdoor-Essen mit Freunden beim Fotowettbewerb des ZEITmagazins mitgemacht. Immerhin gab's 40 feine Preise zu gewinnen. Und ich hab's tatsächlich auf Platz 15 geschafft, für mich als Hobbyfotografin bei über 200 Einsendungen doch ein solider Grund zu feiern. Die Bilder wollte ich euch jedenfalls nicht vorenthalten und auch den kurzen Text-Beitrag nicht. Es war wirklich ein toller Tag, an dem ich euch teilhaben lassen möchte!

19.04.2014

Putzmunter-Frühstücksjoghurt


Was mir unter der Woche an Leidenschaft für die erste Mahlzeit des Tages fehlt, hole ich am Wochendende mit doppeltem Enthusiasmus nach. Ob Müsli, Joghurt, Spiegelei oder ausgiebiges Brunchbuffet - ich liebe alles, was sich frühstücken lässt.

Wenn mein Freund und ich nicht gemeinsam essen (weil er mal wieder ewig lange schläft. Ewig, schwöre!), mache ich mir meist eine Schüssel cremigen Naturjoghurt mit den unterschiedlichsten Früchten, Samen und Nüssen. Das geht schnell und schmeckt einfach wunderbar frisch. Danach bin ich putzmunter und zupfe den Liebsten so lange an Ärmel und Pyjamahose, bis er aufsteht und wir endlich etwas unternehmen. Am liebsten verwende ich für mein Frühstücksjoghurt das cremig gerührte Naturjoghurt von Landliebe.
Wer jetzt denkt: "Boah, immer diese Foodblogger mit ihrem dilenttantisch-auffälligen Product Placement.", dem sei gesagt, dass ich von dieser Firma keinen Cent für meinen Kommentar erhalten habe. Ich liebe diesen Joghurt wirklich. Er ist wunderbar sahnig, mild und geht beinahe als kleines Dessert durch. Ich spreche übrigens von der ungesüßten Vollfett-Variante, fettreduzierte Milchprodukte sind nämlich eher weniger mein Fall. Diese Kombination mit Heidelbeeren, einer Banane und ganzen Haselnüssen ist übrigens eine meiner liebsten!

Putzmunter-Frühstücksjoghurt

Zutaten


  • 250 g Naturjoghurt (cremig)
  • 1 Banane
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 Handvoll Haselnüsse
  • 1 TL Weizengraspulver
  • etwas Ahornsirup (je nach Geschmack)

Zubereitung


  1. Das Weizengraspulver sorgfältig in den Joghurt rühren.
  2. Die Banane in Scheiben schneiden.
  3. Die Heidelbeeren waschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.
  4. Den Joghurt in eine Schüssel oder einen Teller geben, die Früchte und die Nüsse darüberstreuen.
  5. Etwas Ahornsirup darübergießen - fertig!