17.10.2014

Heiße Schokolade mit Toffees, Walnüssen und Karamell-Sirup


Es gibt Schokolade und es gibt Schokolade. Und dann gibt es - Schokolade. Und zwar volle Kraft voraus. Dieses Heißgetränk hat es ganz schön in sich und ist wirklich nur etwas für hartgesottene Schoko-Liebhaber. Da zähle ich mich auch dazu, also lauscht meinem Rat: Davon könnt ihr nicht viel trinken, egal wie unfassbar gut es schmeckt. Auch wenn euch die Angaben in meinem Rezept wenig erscheinen, vertraut mir - es wird reichen. Der sahnige Geschmack der Toffees in Kombination mit der feinen Karamellnote des braunen Zuckers und der herben Zartbitterschokolade (75 Prozent Kakaoanteil) ist phänomenal. Ernsthaft. Egal wie nervig euer Tag war, dieses Getränk bringt euch runter. Aber bloß nicht übertreiben!

Zutaten für 2 Portionen:
160 ml Milch
2 Rippen Zartbitterschokolade (75 Prozent Kakaoanteil)
1 TL brauner Zucker
1 TL Kakaopulver
50 ml Schlagobers
2 Sahne-Toffees
2 Walnüsse
etwas Karamell-Sirup

Zubereitung
Das Schlagobers steif schlagen und beiseitestellen.
Die Schokolade fein hacken.
Die Milch langsam erwärmen und die Schokolade darin schmelzen.
Vorsichtig mit einer Gabel umrühren.
Mit einem Schneebesen aufschlagen und Kakaopulver einrühren.
Die Toffees fein hacken.
Die heiße Schokolade auf zwei Tassen aufteilen.
Mit Schlagobers, gehackten Sahne-Toffees und Walnüssen garnieren.
Mit einem Klecks Karamell-Sirup verfeinern.

14.10.2014

Kakao-Walnuss-Cupcakes mit frischen Feigen



Feigen erinnern mich immer an meinen Großvater, der leider sehr früh gestorben ist. Wir haben uns sehr geliebt und waren uns wirklich in allem einig. Fast. Welcher Sissi-Film der schönste ist, zu welchen Liedern man am besten tanzen kann, dass man sonntags nur Knödelsuppe und Wiener Schnitzel essen darf, welche Kleider am hübschesten aussehen und warum man zumindest einmal im Jahr ein paar Tage in Kroatien verbringen sollte - alles war sonnenklar. Außer beim Geschmack von Feigen. Mit dem konnte ich nämlich ganz und gar nichts anfangen, mein Opa aber schon. Er hat immer gesagt, dass ich eines Tages verstehen werde, warum Feigen einfach großartig sind und er hatte - wie immer - recht. Heute kann ich vom süßlich-aromatischen Geschmack dieser Früchte einfach nicht genug bekommen und esse sie am liebsten in Kombination mit Käse und/oder Nüssen. Aber auch zu Desserts passen sie meiner Meinung nach hervorragend. Wieso also nicht auch zu Cupcakes? Hier mein einfaches aber geschmacklich wirklich fantastisches Rezept für alle Feigen-Liebhaber - und alle, die es vielleicht noch werden:

für den Teig:
1 großes Ei
160 g Feinkristallzucker
120 g weiche Butter
2 EL Bourbon-Vanillezucker
120 g weiche Butter
270 g glattes Mehl
1 Prise Salz
5 EL Kakaopulver (ungesüßt)
2 TL Backpulver
240 ml Buttermilch
70 g gehackte Walnusskerne

für das Frosting:
300 g Frischkäse
200 g Mascarpone
100 g Staubzucker

Dekoration:
3 Feigen
etwas Honig oder Karamellsirup

Zubereitung
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Den Feinkristall- und den Vanillezucker mit der weichen Butter schaumig schlagen,
bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat.
Das Ei etwa eine Minute lang sorgfältig einrühren.
Das Mehl, das Backpulver, das Salz und das Kakaopulver mit einem Schneebesen
vermischen und durch ein Sieb ziehen.
Die Mehlmischung vorsichtig und abwechselnd mit der Vollmilch in den Teig rühren.
Die Walnusskerne hacken und unter den Teig heben.
Die Cupcakes bei 165 Grad Celsius etwa 15-20 Minuten backen und auf einem Gitter
vollständig auskühlen lassen.
Für das Frosting den Staubzucker sieben und sorgfältig mit den restlichen Zutaten
mixen.
Die Feigen waschen, trocknen und der Länge nach halbieren.
Das Frosting auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen und jedes Törtchen mit einer
halben Feige und etwas Honig oder Karamellsirup garnieren.

09.10.2014

Coconut Island-Cupcakes




Apropos Likör. Kennt jemand von euch das Trinkspiel "Ive never ...", bei dem man zumeist ganz interessante Dinge über seine Mistreiter erfuhr? Wir haben das früher ein paar Mal mit Kokoslikör gespielt. Ich muss sagen, seitdem habe ich diese Art von Alkohol kaum noch angerührt. Vor ein paar Tagen überkam mich aber eine ungeheure Lust auf das cremige Zuckerzeug und da ich schon längere überhaupt nichts mehr trinke, dachte ich mir, dass man daraus sicher richtig gute Cupcakes basteln könnte. Cupcakes gehen schließlich immer. Das hab' ich dann auch gemacht und die Törtchen sind mehr als gelungen, wie ich finde. Diese Art von Likör eignet sich offenbar ganz hervorragend für Süßspeisen und ich werde ihn wohl häufiger als letzten Schliff für sahnige Kokos-Desserts einsetzen. Er harmoniert perfekt mit der cremigen Kokosmilch und dem sahnigen Frosting. Wenn ihr Kokos mögt, solltet ihr aber ohnehin einen Blick aufs Rezept werfen:

Zutaten
3 Eier
1 Prise Salz
120 g Zucker
100 g weiche Butter
50 g Kokosraspeln
200 g glattes Mehl
2 TL Backpulver
80 ml Buttermilch
40 ml Kokoslikör (z.B. Batida de Coco)
1 Päckchen Qimiq (Vanille)
1 sehr kleiner Schuss Kokoslikör
12 essbare Blüten
12 Kokosnusssplitter

Zubereitung
Den Backofen auf 165 Grad Celsius vorheizen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
Die Dotter nach der Reihe vorsichtig (etwa 1 Minute) einrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und durch ein Sieb ziehen.
Die Mehl-Mischung abwechselnd mit der Buttermilch und dem Kokoslikör einrühren.
Die Kokosraspeln und den Eischnee unterheben.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Die Papierförmchen zu etwa zwei Drittel mit Teig befüllen. Das klappt am besten mit einem Eisportionierer.
Die Cupcakes etwa 15-20 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Währenddessen Quimic mit dem Kokoslikör aufschlagen und kalt stellen.
Einen kleinen Schuss Kokoslikör einrühren und die Creme auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen.
Jeden Cupcake mit einer essbaren Blüte und einem Kokosnusssplitter garnieren.


06.10.2014

Schoko-Cupcakes mit sahnigem Pfefferminz-Frosting


Ich weiß ja nicht, wie’s euch geht, aber ich liebe Pfefferminze. Ganz besonders in Kombination mit feiner Zartbitterschokolade. Schon als ich noch ein kleines Mädchen war, sorgte ich mit meiner Leidenschaft für Pfefferminz-Schokolade im Freundeskreis meiner Großeltern für reichlich erstaunte Gesichter. Und auch heute kann ich nicht genug davon bekommen. Kein Wunder, dass diese Chocolate Sticks mit Pfefferminze und grünem Tee zu meinen absoluten Lieblings-Süßigkeiten gehören. Höchste Zeit, feine Cupcakes damit zu zaubern. Ich hab’ lange überlegt, ob ich die Milch mit grünem Tee aromatisieren soll, habe mich dann aber dagegen entschieden. Ich glaube einfach, dass sein Geschmack vom Pfefferminzaroma ohnehin vollständig überdeckt worden wäre. Das nächste Mal werde ich dieses Vorhaben aber anhand einer Kombination aus Pfefferminz- und grünem Tee in die Tat umsetzen. Bis dahin müsst ihr mit meiner derzeitigen Variante vorlieb nehmen. Das fällt aber auch gar nicht schwer, spätestens dann, wenn man sie gekostet hat. Vorausgesetzt man mag Pfefferminze, ansonsten rate ich von diesen Küchlein eher ab, da sie sehr intensiv schmecken. Da diese aber nur in der Creme enthalten ist, kann sie auch problemlos weggelassen und das Rezept für schlichte Schoko-Cupcakes verwendet werden. Weil ich nun schon so oft danach gefragt wurde, warum meine Cupcakes so "aufrecht" stehen und die Förmchen sich nicht zur Seite biegen: Ich backe meine Cupcakes in einer simplen Silikon-Backform von Lidl. Bei den klassisch-harten Blechen gehen mir die Cupcakes meist mehr auseinander, als ich möchte und das Ergebnis sieht nicht so hübsch aus, wie mit den Silikon-Formen. So oder so, hier mein einfaches Rezept:

Zutaten
1 Ei
270 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
160 g Kristallzucker
120 g Butter
100 g Zartbitterschokolade
3 EL Kakao
250 g Joghurt
250 ml Pâtisserie-Creme
1⁄2 Päckchen Sahnesteif
100 g Staubzucker
etwas Pfefferminz-Sirup
etwas grüne Lebensmittelfarbe
12 Chocolate Sticks (grüner Tee & Minze)

Zubereitung
  1. Die Schokolade fein hacken und über Wasserdampf schmelzen.
  2. Das Backpulver mit dem Mehl, dem Kakao und dem Salz vermischen. Das klappt am
    besten mithilfe eines Schneebesens.
  3. Die weiche Butter und den Zucker schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß
    geworden ist.
  4. Das Ei etwa eine Minute lang sorgfältig einrühren.
  5. Die geschmolzene Schokolade etwas abkühlen lassen.
  6. Die Mehlmischung durch ein Sieb ziehen und abwechselnd mit dem Joghurt in die
    Ei-Zuckermasse rühren.
  7. Die Schokolade behutsam unterrühren.
  8. Den Teig mit einem Eisportionierer abstechen und in die Papierförmchen füllen.
  9. Die Pâtisserie-Creme mit dem Sahnesteif aufschlagen, den Zucker währenddessen
    nach und nach einrieseln lassen und die Creme mit Pfefferminzsirup aromatisieren.
  10. Mit etwas grüner Lebensmittelfarbe einfärben und in einen Dressiersack füllen.
  11. Die Creme auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen.
  12. Die Schoko-Sticks halbieren und die fertigen Küchlein damit dekorieren.
  13. Auf allen Törtchen ein Minzblättchen platzieren und servieren!